Plakatwettbwerb

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"Träume sind Räume"

JUKUS suchte mit diesem Wettbewerb die interessantesten, kreativsten und lustigsten Plakat-Ideen zum Thema „Träume sind Räume”.

Träume sind nicht nur Schäume, sondern eröffnen auch ganz reale Räume. Und zwar indem wir unsere Umgebung Tag für Tag gestalten. Dem gehen Ideen, utopische Vorstellungen und auch Wünsche voraus. Und oft fragt man sich: Warum nicht? Warum versuchen wir nicht das Unmögliche? Es sind nicht alleine die starren Ziele, die wir vor Augen haben, sondern auch das Unvorstellbare, das Ungewisse und ein bisschen Kreativität.

Was erträumst du dir in deiner Umgebung? In deiner Stadt? Welche Räume willst du dir eröffnen?

Räume sind nicht einfach Behälter in denen sich unsere Lebensentwürfe abspielen. Sie ergeben sich aus den unterschiedlichsten Beziehungen, dem Miteinander und dem Handeln der Menschen.

Im Jahr 2019 angekommen, stehen wir vor unterschiedlichsten Ausprägungen dieses Zusammen- und Miteinanderlebens, das einer andauernden Reflexion bedarf. So verändern sich beispielsweise Online- und Migrationsgemeinschaften, Beziehungen in sozialen Medien-Netzwerken und auch die Begegnungen in einer Stadt, auf der Straße, in den öffentlichen Verkehrsmitteln rasant.

In jenen realen und virtuellen Räumen in denen wir uns bewegen, prägen uns smarte Konzepte, Schnelllebigkeit, Flexibilität und Mobilität, hingegen weniger Ausdrucksweisen, die uns kreativ werden lassen. Mit diesem Plakatwettbewerb möchten wir die Fantasie und das Träumen in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit rücken und einen Reflexionsprozess starten, der uns Räume eröffnen lässt, in denen wir gemeinsam leben möchten. 

Ganz unterschiedliche Entwürfe mit Zeichnungen, Texten oder Träumereien wurden bei JUKUS eingereicht und von einer Jury hinsichtlich Originalität/Idee, inhaltliche Aussage/Botschaft, Attraktivität/Qualität der grafischen/textlichen Gestaltung ausgewählt. Die Jurymitglieder waren: Tomislav Bobinec (FH Joanneum), Anton Lederer (rotor), Mag. Karin Oberhuber (HDA), Karl Reiter (FGM-AMOR) und Cornelia Schwingenschlögl. 

Die Jury entschied sich für 9 Plakate, die in einer Ausstellung im Museum für Geschichte zwei Wochen lang der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Den drei Hauptgewinner*innen wurde bei der feierlichen und mit Live-Musik untermalter Vernissage folgende Geldpreise überreicht:

1. Preis, 400 Euro: Benjamin Knopper
2. Preis, 300 Euro: Martina Reithofer
3. Preis, 200 Euro: Shafiqullah Hayati 

Wir möchten uns bei allen Teilnehmer*innen, Unterstützer*innen und dem Museum für Geschichte bedanken.