Re_stArt_#Graz 2020

Ein JUKUS Kunstprojekt im Kulturjahr 2020 der Stadt Graz

 

 

Neues von Re_stArt#Graz2020

Nun ist es endlich soweit, die teilnehmenden Künstler*innen, deren Werke im Frühjahr 2021 in der Ausstellung "Re_stART #Graz2020" zu sehen sein werden, wurden von der Jury ausgewählt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Es sind dies:

  • Istrabak Abdilwahid (Irak)
  • Rahimi Evazali (Afghanistan, Iran)
  • Zahra Khodarrahmi (Iran)
  • Eirini Korachai (Griechenland)
  • Natalia Medebach (Russland)
  • Bahaneh Ovis-Schatzl (Iran)
  • Elias Payam (Afghanistan)
  • Leyla Ramovic (Bosnien-Herzeogowina)
  • Ahmed Saman (Irak/Kurdistan)
  • Salih Sazgar (Irak/Kurdistan)
  • Ali Yawar Zafari (Afghanistan)
  • Ali Reza Panahi (Afghanistan)

In einem ersten Workshop trafen sich die Künstler*innen am 13. Juli im Jugendzentrum ECHO, um sich besser kennen zu lernen, sich auszutauschen, gemeinsame Ideen zu wälzen und erste Umsetzungsschritte zu diskutieren. Allgemeiner Tenor bei den Anwesenden: "Wir freuen uns, dass wir dabei sind. Jetzt geht es endlich los."

Workshop im Jugendzentrum ECHO

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Die spannende Jury-Sitzung des Projekts Re_stArt_#Graz2020 hat am 16. Juni auf der FH Joanneum stattgefunden. Die teilnehmenden Künstler*innen wurden von der Fach-Jury (Dr. Karl Stocker, Anton Lederer, Mag.a Angelika Vauti-Scheucher, Ernst Hermann und Dr.in Astrid Kury) ausgewählt. 

Am 9. Juli fand ein Pressegespräch im Museum für Geschichte statt. Es waren auch 2 der ausgewählten Künslter*innen dabei und haben einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben. 

Pressegespräch im Museum für Geschichte

 

Re_stArt#Graz 2020, ein Projekt des Vereins JUKUS, startete mit einem "Info-Kennenlern" Workshop anlässlich der Eröffnung des Kulturjahr 2020 der Stadt Graz. In den Räumlichkeiten des Grazer Kunstvereins Rotor begrüßten der Hausherr Anton Lederer (rotor), Ali Özbaş, Geschäftsführer von JUKUS und Karl Stocker vom Institut für Design und Kommunikation der FH Joanneum, der als Kooperationspartner an dem Projekt beteiligt ist, die zahlreich erschienenen "Kreativen". Ali Özbaş betonte in seinen Begrüßungsworten, dass im Mittelpunkt des Projektes die "Kreativen" und ihre Werke, die im Oktober in einer Gruppenausstellung gezeigt werden, stehen.

Die Anwesenden stammten aus zehn verschiedenen Ländern, alle leben seit Jahren in Graz und gehen unterschiedlichster Kunstformen nach: Von Malerei, Konzeptkunst, über Zeichnen, Grafik, Fotografie bis zu Holzarbeiten. Im Verlaufe des Abends konnten die Künstler*innen auch ihre Ideen für ein mögliches Kunstwerk im Rahmen von Re_stArt#Graz 2020 vorstellen. 

Das JUKUS Projekt Re_stArt_#Graz 2020 bietet Menschen mit Migrationsbiografie die Möglichkeit künstlerisch-kreativ tätig zu werden. Eine früher ausgeübte Fertigkeit oder künstlerische Ausbildung ist dabei vom Vorteil.

 

Projektinfos

Zuerst werden Kreative und Künstler*innen eingeladen, sich an der Ausschreibung (Call) zu beteiligen. Sie können eine Idee, ein Konzept, eine Beschreibung ihres Vorhabens einreichen. Eine Jury tritt zuammen, bewertet die Einreichungen und wählt die Projekte aus.

Daraufhin haben die ausgewählten Personen und/oder Gruppen etwa 6 Monate Zeit, ihren Plan umzusetzen. In dieser Arbeitsphase gibt es Austauschtreffen und Mentor*innen, die beim Schaffensprozess zur Seite stehen.

Im Herbst 2020 (Oktober) werden die Projekte im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung präsentiert.
Die Palette der Kunst-, Kunsthandwerkssparten ist breit gefächert und können von Fotographie, Street-Art, Fashion Design, Malerei, Zeichnungen, Kunsthandwerk bis zu Skulpturen, Installationen und Modellen reichen.

Themen und Anknüpfungspunkte

Re_stArt_#Graz 2020 ist ein Projekt, das im Rahmen des Kulturjahres 2020 "Kultur schafft urbane Zukunft" der Stadt Graz durchgeführt wird. Dabei sollen Fragen, die Graz bewegen, künstlerisch und kreativ gestellt und bearbeitet werden.

Graz ist die zweitgrößte Stadt Österreichs, sie wächst unter den österreichischen Landeshauptstädten am schnellsten. Graz wird auch immer heterogener und vielfältiger. Menschen aus mehr als 160 Nationen mit über 150 Sprachen leben in Graz. Sie vereint widersprüchlichste Tendenzen; pendelt zwischen, global vernetzt, modern, divers, innovativ und beharrend, rückbezüglich, feindlich, verstockt und bewahrend. Der Wunsch nach Homogenität wird genau so laut geäußert, wie das Hervorheben von Diversität und globaler Vernetzung.

Die Zugehörigkeit von Migrant*innen zu dieser Stadt stellt einen wesentlichen Faktor bei der Betrachtung der "Vielfalt dieser Stadt" dar. Das Projekt Re_stArt_#Graz 2020 wird den vielfältigen – anderen Blicke auf die Stadt ermöglichen.

Dabei werden mit den Ausstellungsobjekten und Kunstwerken Aspekte der Sichtbarkeit, der Repräsentanz sowie der Teilhabe zur Sprache kommen. Zehntausende Migrant*innen sind in den letzten Jahren nach Graz gekommen; aus den unterschiedlichsten Gründen. So vielfältig die Zuzugsgründe und Lebensumstände sind, so vielfältig ist die Sichtweise der Einzelnen auf "ihre" Stadt.

Graz ist ein dynamisches "Wesen", das aus vielen Einzelteilen, geografischen, sozialen, politischen und ökonomischen besteht, ebenso wie die Akteur*innen, die an dem Projekt teilnehmen.

 

Nähere Informationen und Kontakt

Ali Özbas
M: +43 699 19000914
E: 

 

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