Re_stArt_#Graz 2020

Ein JUKUS Kunstprojekt im Kulturjahr 2020 der Stadt Graz

Das JUKUS Projekt Re_stArt_#Graz 2020 bietet Menschen mit Migrationsbiografie die Möglichkeit künstlerisch-kreativ tätig zu werden. Eine früher ausgeübte Fertigkeit oder künstlerische Ausbildung ist dabei vom Vorteil.

Zuerst werden Kreative und Künstler*innen eingeladen, sich an der Ausschreibung (Call) zu beteiligen. Sie können eine Idee, ein Konzept, eine Beschreibung ihres Vorhabens einreichen. Eine Jury tritt zuammen, bewertet die Einreichungen und wählt die Projekte aus.

Daraufhin haben die ausgewählten Personen und/oder Gruppen etwa 6 Monate Zeit, ihren Plan umzusetzen. In dieser Arbeitsphase gibt es Austauschtreffen und Mentor*innen, die beim Schaffensprozess zur Seite stehen.

Im Herbst 2020 (Oktober) werden die Projekte im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung präsentiert.
Die Palette der Kunst-, Kunsthandwerkssparten ist breit gefächert und können von Fotographie, Street-Art, Fashion Design, Malerei, Zeichnungen, Kunsthandwerk bis zu Skulpturen, Installationen und Modellen reichen.

Themen und Anknüpfungspunkte

Re_stArt_#Graz 2020 ist ein Projekt, das im Rahmen des Kulturjahres 2020 "Kultur schafft urbane Zukunft" der Stadt Graz durchgeführt wird. Dabei sollen Fragen, die Graz bewegen, künstlerisch und kreativ gestellt und bearbeitet werden.

Graz ist die zweitgrößte Stadt Österreichs, sie wächst unter den österreichischen Landeshauptstädten am schnellsten. Graz wird auch immer heterogener und vielfältiger. Menschen aus mehr als 160 Nationen mit über 150 Sprachen leben in Graz. Sie vereint widersprüchlichste Tendenzen; pendelt zwischen, global vernetzt, modern, divers, innovativ und beharrend, rückbezüglich, feindlich, verstockt und bewahrend. Der Wunsch nach Homogenität wird genau so laut geäußert, wie das Hervorheben von Diversität und globaler Vernetzung.

Die Zugehörigkeit von Migrant*innen zu dieser Stadt stellt einen wesentlichen Faktor bei der Betrachtung der "Vielfalt dieser Stadt" dar. Das Projekt Re_stArt_#Graz 2020 wird den vielfältigen – anderen Blicke auf die Stadt ermöglichen.

Dabei werden mit den Ausstellungsobjekten und Kunstwerken Aspekte der Sichtbarkeit, der Repräsentanz sowie der Teilhabe zur Sprache kommen. Zehntausende Migrant*innen sind in den letzten Jahren nach Graz gekommen; aus den unterschiedlichsten Gründen. So vielfältig die Zuzugsgründe und Lebensumstände sind, so vielfältig ist die Sichtweise der Einzelnen auf "ihre" Stadt.

Graz ist ein dynamisches "Wesen", das aus vielen Einzelteilen, geografischen, sozialen, politischen und ökonomischen besteht, ebenso wie die Akteur*innen, die an dem Projekt teilnehmen.

 

Nähere Informationen und Kontakt

Ali Özbas
M: +43 699 19000914
E: